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Stand: 02.05.2017

Hi Leute,

was macht mann als Rennfahrer zwischen den Rennen?

Möglichkeit 1: Trainieren gehen...
Möglichkeit 2: Rennen fahren gehen...

Ich entschied mich für die zweite Möglichkeit und startete in Mattighofen (Österreich) vor den heiligen Hallen von KTM zu einem G-Cup Lauf = 'Grenzland - Cup' hier starten überwiegend  Österreicher und Deutsche Piloten, eigentlich eine Rennserie vorwiegend für Hobbypiloten, in der Prestigekategorie nehmen allerdings öfters auch namhafte Piloten teil um unter Rennbedingungen zu testen hier mal Auszug aus der Starterliste:

  • # 72 Lukas Höllbacher, KTM, Österr. Staatsmeister S2 2012, derzeit führender S1 in der Deutschen IDM-S1.
  • # 69 Rudi Bauer, KTM, Österr. Vize Staatsmeister S1 2012,
  • # 33 Manuel Hagleitner, KTM, IDM S1 und Österr. Staatsmeisterschaft.
  • #4 meiner einer, Zachmann-KTM, stellvertretend für die Schweizer Meisterschaft, derzeit bin ich CH - zweiter.
  • Natürlich noch weitere starke Fahrer...

Am Samstag mittag:

  • wurden Freitrainings (ohne Zeitnahme) durchgeführt, die habe ich genützt um Teile zu testen... - und wir haben Dank der tollen Truppe vom Motoshop-Zachmann wieder eine Verbesserung erreicht.

Am Sonntag 'früh' Zeittraining:

  • schnell war klar, dass es ein Schlagabtausch bzw. Fernduell zwischen 'Luki' und mir wird, wir wechselten uns mit Bestzeiten ab – am Schluss lies ich meine Zachmann-KTM im warsten Sinne richtig fliegen, als erster und bis dahin einzigster Pilot habe ich die Brücke über den Bach auf einmal gesprungen, und ich konnte als einzigster Pilot unter 51 sec. fahren! = Poleposition!
  • Aber leider ist auch ein Unfall passiert: Rudi Bauer hatte ein Sturtz und musste sich in ärztliche Behandlung begeben, damit war sein Weekend gelaufen, Schade für den sympathischen Österreicher und gute Besserung Rudi!!!

Lauf 1:

  • Am Start habe ich gut reagiert und gleich die Führung übernommen, nach einem Ausrutscher vom Luki #72 war das Rennen gelaufen und ich bin nur noch auf 'verwalten' gefahren, somit Sieg auf dem Firmengelände von KTM – quasi der Geburtsstätte meines Bike's ...

Lauf 2:

  • Wieder habe ich einen guten Start hinbekommen und die Führung eingenommen, wieder war #72 der Einzigste der folgen konnte – und leider hatte Lukas wieder ein Ausrutscher – diesmal in der Spitzkehre vor der ersten Brücke, infolgedessen ich gleich ein paar Sekunden Vorsprung hatte – ich habe für mich die Entscheidung getroffen nicht voll aufzulegen, war sicher nicht verkehrt den beim Überrunden gab es zwei Szenen die sonst evtl. nicht gut ausgegangen wäre, die Piloten waren so mit sich beschäftigt, dass Sie trotz blauer Flagge... aber lassen wir mal gut sein damit...
  • Jedenfalls war Lukas Höllbacher dann auch schon wieder fast da (knapp 2 sec.) - also warum nicht gleich...:
  • was ist besser – alleine 95% fahren und verwalten (hatte ich heute schon gezeigt) oder in einem Duell mit einem anderen guten Fahrer zusammen Spitzensport 'Rad an Rad' zu zeigen? So hatten wir noch knapp 5 Runden – und wir zeigten einen wirklichen Krimi, teilweise haben wir uns in jeder Kurve berührt, aber jeder hatte dem anderen soviel Luft gelassen, dass es keinen aus dem Sattel nimmt, Ihr könnt euch vorstellen, dass die Zuschauer fast ausgerastet sind  und die Stimmung am Sidepunkt war als wir nebeneinander am Ende der schnellsten Stelle in die Links-Kehre geslidet sind... Luki erwischte etwas mehr Kurvenausgangsgeschwindigkeit – ich war auf der kürzeren direkten Linie zum nächsten (Rechts-)Eck hin und wir beide schossen voll darauf zu, keine ganz ungefährliche Situation, um uns beide nicht in Gefahr zu bringen ging Lucki innen an den Curbs vorbei (sonst hätten sich unsere Linien möglicherweise gekreuzt...) damit war er vorne, jetzt konnte ich Ihn auch mal von hinten sehen – aber mir wurde auch bewusst, dass wir beide nächstes Wochenende jeweils wieder in unseren (entscheidenden) Meisterschaften kämpfen werden – hier hatten wir beide die Messer nachgewetzt-  Luki fuhr ein paar zehntel vor mir über die Ziel-Linie, gleich nach der Ziel-Durchfahrt kam er zu mir entschuldigte sich 'für den kurzen Weg, die Berührungen, usw' per Handshake signalisierten wir dass alles klar / OK ist und dafür bekamen wir von den vielen Zuschauer den grössten Applaus des Tages!
  • Und vor allem haben wir guten, harten aber auch fairen Sport gezeigt!!!
  • So soll es sein und wir hatten beide unseren Spass und jeder ein Sieg.

Fazit:

  • ein tolles Wochenende und eine guter Test bzw. Vorbereitung für weitere Rennen...
  • evtl. schaffen wir noch einen Termin dieses Jahr, wusstet Ihr eigentlich dass der G-Cup / Grenzland-Cup eine meiner ersten Supermoto Rennserien war?

Driftige Grüße aus dem sonnigen Mattighofen ' Home of the Winner Bike's '

euer Marc-Reiner Schmidt  'Powerslider' #4

 

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